Zuerst erscheint die Freiheit grenzenlos. Weit weg von Mamas Küche gibt’s Fastfood bis zum Abwinken. Doch das geht schnell ins Geld und auf den Magen. Moritz Bojahr, der selbst ein Jahr mit Rucksack durch Neuseeland gereist ist, hat für alle Mist-ich-kann-nicht-kochen-Kinder ein Rezeptbuch für unterwegs geschrieben, das Abhilfe schafft.

Backpacker Cover„Kochen? Das konnten die meisten meiner Weggefährten nicht“, sagt Moritz Bojahr. „Da habe ich mir gedacht, dass ein Kochbuch mit backpackergerechten Rezepten eine echte Hilfe wäre.“ Backpackergerecht? Das heißt: billig, schnell, einfach, lecker. Ein schmales Buch, das noch auf den letzten Drücker in die Seitentasche vom Rucksack passt. Oder gleich als E-Book ohne Mehrgewicht.

Hungrige aus aller Welt bekocht

Wer mit dem Rucksack unterwegs ist, muss weder verhungern noch dauerhaft fettiges Fastfood in sich reinschaufeln – den Beweis trat Moritz Bojahr an. Er bekochte dort mit Mini-Budget und viel Kreativität in unzähligen unterirdisch ausgestatteten Hostels Hungrige aus aller Welt, sammelte von anderen Backpackern und Reisebekanntschaften bewährte Unterwegs-Rezepte – und machte die Erfahrung: Kochen macht satt, zufrieden und beliebt. Freundschaft geht eben durch den Magen. Mit seinem Backpacker-Kochbuch (das übrigens auch Studenten-WGs inspirieren kann) gibt er allen, die ebenfalls durch die Welt ziehen, seine gesammelten Rezepte mit auf den Weg – serviert mit nützlichen Tipps, Tricks und einige Lebensweisheiten.

Mow beim KochenAls Kind in Mamas Küche angefangen

Schon mit zwölf konnte Moritz Bojahr mehr kochen als Spaghetti. Weil die Küche der gemütlichste Raum in seinem Hamburger Elternhaus war, lernte er zwangsläufig, wie man den Kochlöffel schwingt – was sich im späteren Leben als nützlich erwies. Inzwischen studiert Moritz Bojahr BWL in Greifswald, lebt in einer WG mit großer Küche und schreibt an seinem zweiten Buch.

Survive – das Backpacker-Kochbuch
Mari-Media, 124 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3-945845-00-4

 

 

 

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